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Artikel-Verzeichnis 'Ganzheitlichkeit' |
Überlegungen, eigene Erfahrungen, Wissenschaftliches und Spirituelles zum Thema Ganzheitlichkeit.
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Diese intensive Körper- und Energiearbeit
beschäftigt sich mit dem Pulsationssystem der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit,
die sich im innersten Kern unseres Körpers befindet. Eingehüllt durch
das Membransystem der Dura Mater, das sich vom Schädel (Cranium) bis zum
Kreuzbein (Sacrum) erstreckt, wiegt sie sanft und rhythmisch die sie umgebenden
Membranen und Knochen. Dieses craniosacrale System ist das erste selbständig
funktionierende physiologische System des Fötus im Mutterleib und es ist
das letzte System, das im Prozess des Sterbens aufhört zu arbeiten (bis
zu mehreren Stunden nach dem Herzstillstand). Das ist bereits ein Hinweis auf
die zentrale Bedeutung dieses Systems.
Diese Idee war völlig gegen die Auffassung
der Schulmedizin, die lehrt, dass die Schädelknochen ab einem gewissen
Alter miteinander verknöchern und dass der Schädel dann eine starre
Einheit bildet wie eine Kokosnuss. Dr. Sutherland vertraute seinen Lehrern und
wollte die sonderbaren Gedanken aus seinem Kopf vertreiben. Er besorgte sich
einen Schädel und untersuchte mit äußerster Genauigkeit jedes
anatomische Detail des Schädels, konnte jedoch zu seinem Erstaunen keinen
einzigen Hinweis darauf finden, dass eine gewisse Beweglichkeit zwischen den
Schädelknochen unmöglich ist. Im Gegenteil: je länger er forschte,
desto zwingender deutete alles auf bestimmte Bewegungen der einzelnen Schädelknochen
hin, die auch noch auf wunderbare Weise ineinander greifen und zusammenpassen.
Genau die Bewegungen, die heute Tausende von Craniosacral-Praktizierenden in
der ganzen Welt mit ihren Händen fühlen.
Durch das feine Erspüren des
craniosacralen Rhythmus können solche Behinderungen erkannt
und durch genaue und tiefgehende Arbeit an Schädelknochen, Membranen und Bindegewebe aufgelöst werden. Wir arbeiten dabei
meist nur mit äußerst geringer physischer Kraft; am Schädel
beispielsweise üben wir selten mehr als 5 Gramm Druck aus.
Widerstände und Spannungen im Gewebe werden auf diese Weise
weder übergangen noch überwältigt. Wenn wir Grifftechniken
anwenden, sind diese mehr wie Einladungen an das Gewebe, z.B. an
einzelne Schädelknochen oder Membranen, sich in bestimmte Richtungen
zu weiten. Autorin: Tina E., Weiterstadt
bei Darmstadt, im Juli 2007 (geschrieben und veröffentlicht).
Nach über 30 jähriger Begleitung von körperlichen Symptomen, endlich die niederschmetternde Diagnose:
Multiple Sklerose. Doch was bedeutet diese Diagnose eigentlich?
Multiple
Sklerose ist eine chronische Entzündung des zentralen Nervensystems,
das heißt des Gehirns und des Rückenmarks. Diese Entzündungen
greifen die Schutzhülle der Nervenleitungen im Gehirn und Rückenmark
an (das Myelin). Die Nervenimpulse werden nicht mehr richtig weitergeleitet
und es kommt zu Störungen an verschiedenen Stellen des Körpers (z.B.
Augen, Beine etc.). Die Schulmediziner sagen, dass in näherer Zukunft eine
Behinderung unausweichlich ist! Denn jeder Schub bedeutet weitere Lähmungserscheinungen,
körperliche Dysfunktionen etc. Deshalb käme man an einer immunmodulierten
Therapie, also Interferonen, nicht vorbei. Dies bedeutet auch erhebliche Nebenwirkungen,
die diese Therapie begleiten. Also weitere Medikamente gegen die Begleiterscheinungen.
Denn eine vollständige Heilung ist nicht möglich. Diese Schritte wollte
ich nicht weiter mitmachen!
Dies
führte zu einer vollständigen Kehrtwende und Umdenken in meinem Leben.
Ich versuchte das Problem ganzheitlich zu sehen und nicht wie die Schulmediziner
symptombezogen. Mein Weg führte zu einer Internistin im Ruhestand, die
mir ganz klar sagte, dass bei mir keine wirkliche MS vorhanden wäre. Sie
hatte sich schon länger von der Schulmedizin getrennt und war eine Expertin
auf dem Gebiet der Neuraltherapie und Homöopathie geworden. Sie sagte ganz
eindeutig, mein Körper sei mit Giftstoffen belastet und ich müsse
meine 12 Amalgamplomben (50% Quecksilber) entfernen lassen und natürlich
auch das im Gewebe gespeicherte Quecksilber aus dem Körper herausschleusen.
Das machte mir wieder Mut und ich begann diesen gutgemeinten Rat zu
befolgen. Zuerst wurden 2 Weisheitszähne, die querlagen und störten,
entfernt. Ein kaputter Seitenzahn wurde ebenfalls entfernt. Danach begann ich
meine 12 Amalgam-Plomben bei einem von der Internistin empfohlenen alternativen
Zahnarzt quadrantenweise entfernen zu lassen. Gleichzeitig begann ich mit einer
Entgiftung meines Körpers durch Chlorella Algen in Form von Kapseln. Diese
sollten helfen das Quecksilber zu binden und über den Darm auszuscheiden.
Doch auch die komplette Entfernung der Plomben brachte noch nicht den ersehnten
Erfolg.
Im Gegenteil, ich hatte weiterhin Taubheitsgefühle, Kopfschmerzen,
Gedächtnisstörungen, Gangprobleme etc. Zudem konnte ich eines Morgens
überhaupt nicht mehr laufen und wurde ins Krankenhaus eingewiesen. Dort
wurde mir eine Chemotherapie verordnet, die mich nur weiter schwächte,
aber sonst keinen Erfolg brachte. Nach einer anschließenden Rehamaßnahme,
konnte ich wenigstens wieder ein paar Schritte laufen. In der Zwischenzeit
freundete ich mich mit der Akupunktur an, die seit über Tausend Jahren
eine ganzheitliche Sicht der Krankheit vertritt. Danach gibt es nicht nur eine
Ursache für eine Erkrankung, sondern alles hängt mit allem zusammen.
Die Einheit des Menschen mit der Natur, die sich in seinem Denken, Fühlen
und Handeln ausdrückt, beschert ihm auch Gesundheit.
Diese folgt den Gesetzmäßigkeiten der Lebensenergie, die im Chinesischen
als Qi bezeichnet wird und durch die alles Leben existiert. Die Lebensenergie
Qi fließt in unserem Körper über sogenannte Meridiane und versorgt
die einzelnen Organe mit Energie. Tritt eine Blockade bzw. Stauung dieser Energie
ein, sprechen wir von Krankheit. Nach einigen Sitzungen hörte
ich den Akupunkteur, einen Zen-Meister, sagen, dass Qi Gong noch viel wirkungsvoller ist. Sofort erkundigte
ich mich über das Internet, was diese chinesischen Worte bedeuteten und
suchte nach einem Therapeuten in der Nähe von Darmstadt.
So
kam ich zu Qi Gong, welches im übertragenen Sinne "Energiearbeit" bedeutet.
Dies beinhaltet, daß die Ausübung hilft, das Qi zu bewahren, einen
besseren Fluß und optimalen Gebrauch zu erreichen - um Gesundheit und
Wohlbefinden zu erreichen. Seit ich mit den Qi
Gong for Life - Übungen begonnen habe, kann ich wieder weite
Strecken ohne Probleme laufen und fahre seitdem viel mit dem Fahrrad. Neben
der 1x wöchentlichen Arbeit in der Gruppe, ist es natürlich notwendig,
auch tagtäglich zuhause weiter zu üben. Ich spüre, daß
die Energie in meinem Körper wieder besser fließt und meine Symptome
der sogenannten Multiplen Sklerose sich langsam dezimieren. Sicherlich muß
ich auch in meinem Privatleben einiges umstellen und sowohl räumliche Situation
und Ernährung umstellen, damit auch die äußeren Rahmenbedingungen
gewährleistet sind.
Also
weiterhin an sich arbeiten!!!
Autor: Stefan E., Erzhausen bei
Darmstadt, im Juni 2007 (geschrieben und veröffentlicht).
1)
Fotoquelle: Doris Burghardt

Caniosacrale
Heilkunst
Körper, Geist und Seele in Einklang mit
der Essenz bringen
von
Ramraj Ulrich Löwe
Entdeckt wurde der craniosacrale
Mechanismus von dem amerikanischen Arzt und Osteopathen Dr. Sutherland.
Ende des vorletzten Jahrhunderts sah er - damals noch als Student - in einer Vitrine im Korridor seines College einen Schädel
ausgestellt, dessen einzelne Knochen in einem gewissen Abstand voneinander
montiert waren. Als er sich beim Betrachten in Details der Schädelnähte
vertiefte, durchfuhr ihn wie ein Blitz der Gedanke, dass
die Nähte so beschaffen sind, um Bewegung der einzelnen Schädelknochen
zu erlauben für einen "Primär Respiratorischen Mechanismus".

Sutherland entdeckte die Bewegungen und führte
eine Reihe von Experimenten an sich selbst durch. Er fertigte zum Beispiel eine
Art Helm an, in den er an verschiedenen Stellen Mechanismen einbaute, so dass
Druck auf einzelne Schädelknochen ausgeübt wurde und sie dadurch in
ihrer Beweglichkeit behindert wurden. Er stellte an sich selbst fest, dass es
je nach Ort und Intensität des Drucks zu reproduzierbaren neurologischen
Symptomen und veränderten Bewusstseinszuständen kam - wie Manien,
Halluzinationen, Depressionen, Seh- und Gleichgewichtsstörungen. Dies deutete
er als einen Hinweis darauf, dass solche Symptome oft aufgrund unbeweglicher
Schädelknochen oder deren Fehlstellung entstehen.
Er entwickelte ein Heilsystem, das als Craniale
Osteopathie bekannt wurde, wobei er hier mit ganz sanfter Berührung der
Hände komprimierten Schädelnähten zu größerer Beweglichkeit
verhalf. So konnte er z.B. oben genannte Symptome bei seinen Patienten angehen,
die seine Kollegen oft vergeblich zu behandeln versuchten. Mit dieser Methode
hatte er sehr viele erstaunliche Therapieerfolge. Sutherland war in seiner Forschungsarbeit von
tiefer Inspiration getragen. Immer wieder suchte er die Stille, und aus
der Stille heraus empfing er die Eingebungen und Anregungen zum Weiterarbeiten.
Sutherland betrachtete den craniosacralen Rhythmus
als übergeordet gegenüber den anderen körpereigenen Rhythmen
wie Atem und Herzschlag und nannte deshalb das craniosacrale System auch "Primär
Respiratorischen Mechanismus". Er verstand den craniosacralen Rhythmus
als direkten Ausdruck des "Atem des Lebens", der göttlichen
Kraft selbst. Dieser Rhythmus ist am ganzen Körper spürbar
in einer Frequenz von 7 bis 14 Zyklen pro Minute. Er verändert seine Frequenz
weder bei körperlicher Anstrengung noch bei Gemütserregung. Für
erfahrende Praktizierende sind auch wesentlich langsamere craniosacrale Rhythmen
spürbar, die mehr ein energetischer Ausdruck des "Atem des Lebens"
sind.
Dass diese rhythmischen Bewegungen in den Schädelnähten
geschehen, wurde in den letzten Jahrzehnten in verschiedenen wissenschaftlichen
Untersuchungen meßtechnisch nachgewiesen. Das Bewegungsausmaß in
den Nähten beträgt ca. 1 Millimeter. Darüber, wie dieser Rhythmus
zustande kommt, besteht keine Einigkeit. Es wurden eine ganze Palette von naturwissenschaftlichen
Erklärungsmodellen vorgestellt, die aber heute allesamt als unwahrscheinlich
betrachtet werden müssen. Der craniosacrale Rhythmus ist das Bindeglied
zwischen Geist und Materie und von immenser Bedeutung für unser Wohlbefinden
und unsere Gesundheit. Ist der "Atem des Lebens" in seinem freien
Ausdruck behindert, können eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheitsbildern
auftreten.
Wie und wie weit das Gewebe auf unsere Einladung
eingeht, bleibt ganz seiner inneren Weisheit überlassen. Als Therapeuten
sind wir von Moment zu Moment aufmerksam dabei, dem Gewebe und seiner inneren
Weisheit zuzuhören und darauf einzugehen. Craniosacral-Arbeit ist also
ein sehr respektvoller Therapieansatz. Körperliche Veränderungen durch
die Therapie haben so eine gute Chance, von bleibender Dauer zu sein. Ein weiterer wichtiger Teil der Arbeit ist das
Erspüren und Unterstützen feiner, innerer, vom Gewebe ausgehender
Bewegungen, durch die sich der Körper befreien möchte. Indem wir diesen
Bewegungen folgen, finden wir Zugang zu nicht-bewussten Inhalten, festgehaltenen
Energien und physischen wie emotionalen Traumata. Sie können auf einer
neuen Bewusstseinsebene wiedererlebt und verstanden werden. Alte Wunden werden
so aus dem Zellgedächtnis erlöst.
Zur Veranschaulichung ein einfaches Beispiel
aus meiner Praxis:
Bei einer Klientin hielt ich den linken Arm. Er fühlte
sich um den Ellbogen herum deutlich weniger frei an als der rechte. Während
ich mich auf den Arm einstimmte, merkte ich, wie er sich von innen bewegen wollte.
Ich folgte dieser Bewegung und unterstützte sie in ihrer Entfaltung, bis
der Arm schließlich eine bestimmte Stellung einnahm. Hier stoppte die
Bewegung und der craniosacrale Rhythmus abrupt; Tränen und Bilder schossen
meiner Klientin in die Augen: sie war als 8jährige vom Fahrrad gestürzt
und dabei genau in dieser Armstellung mit voller Wucht auf den Ellenbogen geknallt.
Sie selbst hatte dieses Ereignis völlig vergessen - ihr linker Ellenbogen
jedoch nicht. Das traumatische Ereignis war in den Zellen gespeichert worden.
Jetzt strömte Energie und Hitze aus ihrem Ellenbogen, bis er sich schließlich
genauso frei und lebendig anfühlte wie der rechte.
Entscheidend für diese Art von prozessorientierter
Arbeit ist das Einstimmen auf das Gewebegedächtnis, auf die Informationen,
Energien und Gefühle, die im Gewebe gespeichert sind. Oft wird dabei auch Sprache miteinbezogen, z.B.
in der Form des therapeutischen Dialogs mit nicht-bewussten Persönlichkeitsanteilen.
Wir sprechen dann auf einer tieferen Bewusstseinsebene mit Symptomen oder auch
mit inneren Ressourcen des Klienten wie z.B. seinem "inneren Heiler"
oder dem "inneren Meister". Dabei werden sprachliche Werkzeuge aus
NLP und Hypnotherapie eingesetzt. Auf diese Weise sind wir im unmittelbaren Kontakt
mit psychosomatischem Geschehen und dessen Heilung. Alle Antworten liegen im
Klienten selbst. Unsere Aufgabe als Therapeuten ist es, den Klienten so in Kontakt
mit sich und seinen inneren Ressourcen zu bringen, dass er sich selbst von innen
heilen kann. Dies gilt sowohl für die Arbeit mit Sprache
als auch für die stille Körperarbeit, bei der wir uns mit dem in der
Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit enthaltenen "Atem des Lebens"
verbinden und mit ihm zusammenarbeiten.
Wir sind dabei als Craniosacral-Therapeuten nicht
die großen Macher, die großartige Dinge vollbringen, sondern eher
wie staunende Schüler, Diener oder Assistenten der inneren Heilkräfte
des Klienten. Unsere Rolle ist am ehesten vergleichbar mit der eines Katalysators
in der Chemie: wir ermöglichen bestimmte heilende Prozesse, die ohne unsere
sehr spezifische Unterstützung niemals geschehen könnten, bewirken
sie aber letztlich nicht selbst. Die Heilung geschieht aus dem Inneren des Klienten
heraus. Craniosacrale Heilarbeit verbindet ausgefeilte,
anatomisch-wissenschaftlich begründete Körperarbeit, intuitive Energiearbeit
und therapeutisches Begleiten innerer Prozesse. Sie ist ein kraftvolles Mittel
für inneres Wachstum und allgemeine Selbstheilung und zugleich eine hocheffiziente
Heilmethode für eine ganze Reihe von ganz spezifischen Problemen wie z.B.:
Kopf- und Rückenschmerzen verschiedenster Genese, Stress und seine Folgeerscheinungen,
psychosomatische Krankheitsbilder, Tinnitus, Kiefergelenksbeschwerden, Zustände
nach Unfällen und Operationen, Trauma, Hyperkinese und Lernstörungen
bei Kindern, Depression und viele andere mehr.
Craniosacral-Arbeit ist in den letzten Jahren
ziemlich populär geworden. Sie ist jedoch keine einheitliche Therapieform.
Es gibt eine Vielzahl von z.T. sehr unterschiedlichen Richtungen und Schulen.
Zum Beispiel steht bei manchen Schulen eher ein mechanisch-technisches Verständnis
im Vordergrund, während andere Schulen mehr Wert auf die emotionalen oder
spirituellen Aspekte der Arbeit legen. Auch bezüglich Umfang und Stil der
Ausbildung bestehen große Unterschiede. Umfassende und tiefgehende Craniosacral-Arbeit,
wie ich sie hier kurz vorgestellt habe, kann nicht in ein paar Wochenendkursen
erlernt werden.
Autor: Ramraj Ulrich Löwe,
Mörlenbach, im Juni 2007 (hier veröffentlicht).
Quelle
Fotos: Eigentum von Ramraj Ulrich Löwe - Infos zum Autor finden Sie auf der Kursleiter
& Therapeuten Seite!
1
Mit "Qi Gong for Life" und Craniosacral Therapie
heraus aus Krankheit und Depression . . .
hinein in die F R E U D E !
Heute bin ich
26 Jahre alt. Vor ca. 9 Jahren verließ mich das erste mal meine Stimme
und keiner konnte die Ursache dafür finden. Also stopfte man mich, wie
schon seit meiner Kindheit immer wieder, mit Antibiotika und Penizillin voll,
und ich wurde für einige Zeit krank geschrieben. Zu dieser Zeit befand
ich mich noch in der Schule, in der 10. Klasse. Weil meine Stimme dann wieder
kam, war der Arzt überzeugt, er habe mir das Richtige verschrieben. Im
Laufe der Jahre hatte ich die verschiedensten Krankheiten im Halsbereich. Erst
als 2004 meine Stimme für 3 Monate ganz weg blieb und auch keine Tabletten
mehr halfen, bekam ich eine Logopädie-Therapie verschrieben. Und ich hatte
Glück. Denn diese Logopädin wusste gleich, dass meine Krankheiten
andere Ursachen als die körperlichen oder organischen hatten. Bei ihr bekam
ich das erste mal Zugang zu Traumreisen und damit Verbindung zu meinem inneren
Kind und inneren Selbst. Dann unterstütze sie mich bei einem Kur-Antrag
und meinte, wenn es ginge, solle ich dort neben den regulären Therapien
auch mal Qi Gong ausprobieren. Auch dort hatte ich ausgesprochenes Glück,
denn die Therapeuten lehrten mich, mehr Kontakt zu meinem Körper zu bekommen
und ihn und seine Symptome wahrzunehmen. Zur Unterstützung bekam ich dann
noch Anti-Depressiva verschrieben, da die Ärzte dort eine Depression bei
mir feststellten. Als ich wieder zu Hause war, suchte ich gleich nach einer
Qi Gong Gruppe in meiner Nähe, um mehr über meinen Körper, seine
Symptomen und die Ursache meiner Krankheiten herauszufinden und sie evtl. ohne
Tabletten und sonstigem beseitigen zu können. Jedenfalls war das meine
große Hoffnung.
Durch einen Besuch bei der Schirner-Buchhandlung
im Jahr 2005 wurde ich auf Doris Burghardt aufmerksam (es lagen dort Flyer aus,
die ich fast übersehen hätte) und meldete mich einen Tag später
bei ihr zu einem Qi
Gong Kurs an. Ich fand in der "Schwanenübung"
die Ruhe und die Möglichkeit, mich ganz auf mich einzulassen, auch wenn
diese Übung erstmal scheinbar nicht so den Erfolg hatte, wie ich hin mir
gewünscht hatte, so nach dem Motto "da geh ich ihn und nach drei Stunden
kann ich meine Tabletten wegwerfen und meine Krankheiten selber heilen".
Aber ich merkte schon, dass sich etwas in mir veränderte, aber ich konnte
es nicht benennen. Ich habe auch immer wieder Cranio-Sitzungen bei Doris genommen
und merkte dabei immer mehr, wie ich in meine Mitte kam und mehr und mehr zu
mir fand. Ich konnte sogar meine Tabletten absetzten (das geschah nicht eigenmächtig,
sondern unter Aufsicht meines Arztes und Therapeuten!). Ohne Qi Gong und ohne
mein Umdenken in Bezug auf Krankheiten - also dass man nicht die Krankheit an
sich versucht zu bekämpfen, sondern die Ursache/Blockade versucht zu lösen
- wäre das nicht möglich gewesen.
Leider musste ich dann aus
finanziellen Gründen bis Februar 2007 pausieren. Zwischenzeitlich habe
ich mich immer wieder geärgert, dass ich nicht weiter machen konnte, aber
da war soviel in mir in Bewegung gekommen, dass es vielleicht so hatte sein
müssen. Ich habe während meiner Pause, vor einer wichtigen Prüfung,
noch mal eine Cranio-Sitzung in Anspruch genommen, weil ich einfach so blockiert
war und an meine eigene Kraft nicht heran kam. Ab da, naja, sagen wir mal zwei
Tage später, lief alles wieder glatt: Ich konnte wieder lernen und war
frei für Neues. Wie gesagt, im Februar habe ich dann mit meinem zweiten
Qi Gong-Kurs begonnen, mit den "Fünf Tieren" oder "Fünf
Elementen". Da ich schon einen Kurs mitgemacht hatte, wusste ich, dass
sich damals etwas in mir bewegt hatte, und ich bin mit der Einstellung ran,
dass Qi Gong auf jeden Fall besser ist, als irgendwelche Tabletten zu schlucken.
Und selbst wenn nichts passieren würde, würde ich mir damit nichts
Schlechtes tun. Von daher war ich schon offener als bei meinem ersten Kurs,
bei dem ich feste Vorstellungen von dem hatte, was passieren sollte.
Bei
den "Fünf Tieren", meinem zweiten Qi Gong Kurs, habe ich jede Übung mitgemacht und mehr
oder weniger gut hin bekommen. Aber das Wichtigste dabei war für mich die
Gruppe: Sie war einfach toll und hatte eine Menge toller Energie. Und so fiel
es mir auch nicht schwer, loszulassen und mich auf das Kommende einzulassen.
Ich merkte schon sehr schnell, dass meine Stimmung sich grundsätzlich zum
Positiven veränderte und die eine oder andere Blockade gelöst wurde,
was ich daran merkte, dass mir an der einen oder anderen Stelle auf einmal nichts
mehr weh tat, oder mir Bewegungen generell leichter fielen. Als ich dann von
Doris die CD "Elements of Rejuvenation" bekam, machte auch das Üben
zuhause Spass, weil durch die Musik die Bewegungsabläufe flüssiger
liefen und mir die Stimmung der Gruppe in Erinnerung kam. Jedes mal, wenn ich
nur die Musik höre, habe ich das Gefühl tiefen Friedens in mir und
"mein Herz geht auf". Auch war es bemerkenswert, wie alle um mich
herum, im Büro und in meiner Familie, krank wurden, wo ich doch sonst immer
eine der ersten gewesen war, die krank wurde, und jetzt steckte ich mich noch
nicht mal an! Meine Familie sagt auch, man merkt, dass ich, seit ich Qi Gong
mache, ausgeglichener bin und besser mit Belastungen jeder Art umgehen kann.
Diesmal
wollte ich nach diesem Kurs nicht wieder aufhören und habe mich gleich
für den "Drachen" angemeldet. Ich hab mich darauf gefreut wie
ein kleines Kind auf die Weihnachtsgeschenke und war neugierig, was da passieren
würde und wie der Drache "funktioniert". Mit dieser kindlichen
Neugier bin ich dann zu der ersten Stunde gegangen. Beim ersten Teil, der "Stärkung
des Drachen-Eis", habe ich eine Energie gespürt, die Energie, die
ich vom Meeresgrund herauf geholt habe, um mein Drachen-Ei (Symbol für
die Lebenskraft, Anm. der Red.) zu stärken. Mich überkam ein Gefühl,
das ich nicht in Worte fassen kann und ich hätte weinen können vor
Glück! So was habe ich noch nie gespürt! Auch beim zweiten Teil, der
Hauptübung, ließ mich dieses mächtige Gefühl des Glücks
nicht los. Nach dieser ersten Stunde mit der Drachen-Übung hatte ich das
Gefühl, die Welt das erste mal wirklich zu sehen und meine Augen das erste
mal zu benutzen! Das ist etwas, was man selber erlebt haben muss, um es zu verstehen.
Dieses Gefühl dauerte etwa zwei Wochen an und in dieser Zeit klappte einfach
alles.
Doch vor der dritten Qi Gong-Stunde merkte ich auf einmal, dass
ich mich gar nicht mehr so wohl fühlte und hoffte, dass mit dem Üben
alles schnell wieder gut werden würde (Dass ein Unwohlsein sich durch das
Üben schnell wieder legt, hatte ich ja schon in meinem zweiten Kurs feststellen
können). Diesmal dachte ich auch erst, dass es mir schnell wieder besser
gehen würde, und dass der leichte Schüttelfrost, der mich während
der Drachen-Übung überkam, die Blockaden schon gelöst und mich
unmittelbar geheilt hätte. Aber daheim war ich dann fix und fertig und
ich bekam hohes Fieber, wie ich es erst ein- oder zweimal in meinem ganzen Leben
gehabt hatte, wobei ich die paar mal in meinem Leben, bei denen ich überhaupt
Fieber hatte, noch an zwei Händen abzählen kann. Dazu kam dann noch
eine dicke, eitrige Angina, bei der mir der Hals richtig zuschwoll.
Statt
aber traurig darüber zu sein, dass es nicht so gelaufen war, wie ich es
mir vorgestellt hatte, freute ich mich über die Reaktionen, die mein Körper
zeigte, trotz der riesigen Schmerzen! Denn es zeigte mir zwei Dinge, nämlich,
dass erstens sich eine Blockade gelöst hatte und zweitens mein kaputtes
Immunsystem wieder arbeitete, denn sonst hätte ich nicht dieses Fieber
bekommen!
Und ich bin noch sehr neugierig, was noch so auf mich zukommen
wird in den nächsten Qi Gong-Stunden!
1) Fotoquelle:
Doris Burghardt

Die
Myo-Reflex-Therapie®
hilft
dem Körper, chronische
Muskelschmerzen und chronische Dauerbelastung aufzulösen
und verbessert das
körperlich-seelische Wohlbefinden!

Wie aus dem Namen Myo-Reflex-Therapie deutlich wird, geht es bei dieser
Behandlungsmethode primär um die Muskeln (myo) des Menschen und um deren
reflektorische Behandlung. Mit einem Anteil am Gesamtkörpergewicht von bis über
40 % ist die Skelettmuskulatur das am stärksten ausgebildete Organ des Menschen.
Hinzu kommen die Muskeln des Herzens, der Atmung usw.. Zugleich meint der
Begriff Myoreflextherapie, daß der Klient eine Spürhilfe bekommt - sein
neuromuskulärer Zustand wird ihm gespiegelt (reflektiert) und so seiner
Selbstregulation wieder zugänglich gemacht ...
Der erste Halswirbel
heisst Atlas - er trägt den Kopf. Ihm kommt von allen Wirbelkörpern eine
besondere Bedeutung zu, da Fehlstellungen bzw. Blockierungen in diesem Bereich
weitreichende Symptome hervorrufen können. Eine Bewegungseinschränkung in der
Halswirbelsäule muss durch eine übermässige Bewegung anderer Wirbelbereiche
ausgeglichen werden. Schnell führt dies zu einer Überbeanspruchung
(unfunktionellen Belastung) in diesen Wirbelbereichen. Punkte im Bereich
der Halswirbelsäule, Atlas und Schädel spielen bei vielen Therapieformen in
aller Welt eine wichtige Rolle. Vorteil der Myoreflextherapie ist ein gezielter
und kalkulierbarer Umgang mit diesen Punkten. Im Gegensatz zu der klassischen
Atlastherapie werden in unserem Verfahren keine ruckartigen Impulse im Bereich
des Atlas gesetzt. Wir sprechen deshalb von einer modifizierten (=
abgewandelten) Atlastherapie. Bei der Myoreflextherapie handelt es sich
um eine Therapie, bei der der Patient nicht passiv sondern aktiv beteiligt ist.
Man kann den Vorgang der Behandlung mit der Bedienung eines Computers
vergleichen. Die Muskeln übernehmen hierbei die Rolle der Tastatur, die vom
Therapeut bedient wird, indem er an bestimmten Stellen der Muskeln manuellen
Druck ausübt. Der eigentliche Veränderungs- bzw. Therapieprozess wird vom
Innenleben des Computers bzw. des Patienten geleistet. Doch hiervon später (Prinzipien und Wirkweise).
Biomechanik und Schmerz
Der lebendige Organismus ist in biomechanischer Hinsicht so gebaut, dass er den
physikalischen Kraftgesetzen folgt. Der Gesamtzustand eines solchen
Biomechanismus ist dann gesund, wenn die verschiedenen Kräfte harmonisch und
ausbalanciert miteinander wirken und arbeiten. Jeder Verstoss und jede
Missachtung dieser Balance (in Form von mangelnder oder einseitiger
Bewegung, Überlastung, Unfällen etc.) zieht entsprechende Schädigungen mit sich.
Krank oder leidend wird ein Organismus in biomechanischer Hinsicht dann, wenn
solche Verstösse zu stark sind. Jedoch auch schwächere, aber sich wiederholende
Verstösse steigern sich zu Verletzungen und können die Gesundheit
beeinträchtigen. Die körperliche Meldung eines solchen Verstosses (die
Bewusstwerdung) geschieht durch einen Schmerz. Schmerzen können als Ausdruck
eines gestörten Gesamtgleichgewichts betrachtet werden. Da die meisten Muskeln
Teil des Bewegungsapparates sind, kann auch gesagt werden: Schmerzen
signalisieren eine gestörte, unharmonische Bewegungsgeometrie. Ohne die
Schmerzsignale würden viele Verstösse und Fehlbelastungen nicht bemerkt werden -
unabänderliche Schädigungen und Verletzungen des Organismus wären die Folge.
Wichtig ist nun, dass bei einem solchen Schmerzsignal nicht nur die
betroffene Stelle des Körpers behandelt wird. Die jeweilige Problemstelle darf
nicht von dem biomechanischen Gesamtnetz des Organismus isoliert und abgesondert
werden. Denn es kann sein (und meistens ist dies auch tatsächlich der Fall),
dass die eigentliche Ursache und das Grundproblem sich gar nicht da befinden, wo
es dann schliesslich weh tut. Schmerz-Punkt und Schmerz-Verursacher können sich
an verschiedenen Körperstellen befinden. Bereits bei einem stark vereinfachten Beispiel wird dies deutlich: Wir gehen von
einer quadratförmigen Muskelstruktur aus, deren vier gelenkige Eckpunkte durch
Muskelzüge miteinander verbunden sind. Im gesunden entspannten Zustand ist diese
Form ausbalanciert und symmetrisch. Kommt es nun beispielsweise am Punkt d
aufgrund eines verkürzten oder verspannten Muskels zu einer einseitigen Zugkraft
in Richtung e, so wird die Symmetrie gestört. Die Zugkraft, bzw. die Quelle der
Störung kommt somit nicht nur in Punkt d zur Wirkung , sondern auch an allen mit
diesem Punkt verbundenen Bereichen. Dieses muskuläre Ungleichgewicht kann somit
aufgrund der unsymmetrischen Stellung im Bereich a einen Schmerz hervorrufen.
Schmerzursache und Schmerzpunkt sind also nicht identisch. Dies kann genauso für
die Punkte b und c gelten.

Eine Behandlung am Ort der Schmerzen (z.B. ein operativer Eingriff)
kann somit
kaum eine Beseitigung der Ursache bringen. Ist die Symmetrie erst einmal
in einem Bereich des Körpers gestört und besteht diese über einen längeren
Zeitraum, so treten über die muskulären Verbindungen zu anderen Regionen auch in
diesen Spannungen bzw. Schmerzen auf. Vergleichen wir das Zusammenspiel der
Muskulatur mit dem Zusammenspiel eines Orchesters, so kann es sein, dass eine
falsche Geige das ganze harmonische Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht bringt.
Die Myoreflextherapie berücksichtigt diese biomechanischen
Gesetzmässigkeiten. Schmerzt es wie in unserem Beispiel an Punkt b, so behandelt
sie ursächlich, d.h. sie legt den Behandlungsschwerpunkt auf die Verbindung der
Bereiche d und e.
Über eine Behandlung der verschiedenen Störungen im
Gesamtnetz kann man also indirekt den Schmerzbereich therapieren. Die
eigentliche Behandlung und die Lösung des Problems wird an diesen weitergeleitet
- genauso wie zu Anfang die eigentliche Ursache ihr Problem weitergeleitet
hat.
Prinzipien und Wirkweise
Ein weiteres Beispiel
lässt sich an der Muskulatur des Oberarmes darstellen.
Wenn wir den Arm beugen, dann betätigt sich der Beuger (Musculus biceps
brachii). Strecken wir den Arm wieder aus, dann wird der Strecker (M. triceps
brachii) tätig. Beuger und Strecker sind Gegenspieler (Antagonisten). Wenn der
eine in Aktion tritt und seine Bewegung ausführt, muss der andere loslassen und
passiv bleiben. Ohne diese gegenseitige Berücksichtigung und Anpassung könnte
keine richtige und fliessende Armbewegung ausgeführt werden - der eine Muskel
würde den anderen bremsen und behindern.

Jeder Muskel hat Rezeptoren (sogenannte Muskelspindeln), ebenso gibt es
Gelenksrezeptoren. Diese registrieren die jeweilige Dehnung, die Aktivität eines
Muskels und die Stellung der Gelenkpartner zueinander. Bestimmte Nervenfasern
melden diese dem Rückenmark. Über Rückenmarksreflexe können so Bewegung und
Gegenbewegung, Beugen und Strecken, Aktivität und Loslassen aufeinander
abgestimmt werden. Der eine Muskel bekommt vom anderen ständig Meldung und passt
sich entsprechend an - die Aktivitäten und Bewegungen werden koordiniert.
Diese Reflexfunktionen macht sich die Myoreflextherapie zunutze. Wird ein Muskel
an der richtigen Stelle gedrückt (Druckpunktstimulation), dann kann durch einen
entsprechenden Reflex eine Aktivität des Muskels vorgetäuscht werden. Der
entsprechende Gegenmuskel, der zu angespannt oder verkürzt ist, erhält dann die
Meldung, zu entspannen und loszulassen. Ein verhärteter Muskel, an den man von
aussen mit den Händen gar nicht heran kommt, kann mit diesem Trick indirekt
gelöst werden.
Die Myoreflextherapie als aktive Therapie
Bei der Myoreflextherapie handelt es sich also um eine Therapie, bei der der
Patient nicht passiv sondern aktiv beteiligt ist. Der Therapeut provoziert an
der Muskulatur (die bereits im Ruhezustand eine zu hohe Spannung besitzt) eine
Überspannung. Die Spannung ist dann so hoch, dass sich der Körper nicht mehr mit
ihr arrangieren kann. Es wird ein Regelkreis in Gang gesetzt. Diese Überspannung
wird durch Impulse ans Rückenmark (Reflexfunktion) und von dort ans Gehirn
weitergeleitet. Das Gehirn, das den normalen Spannungszustand gespeichert hat,
sorgt nun dafür, das dieser wieder eingestellt wird. Diesen Vorgang kann man mit der Bedienung eines Computers vergleichen. Die
Muskeln übernehmen hierbei die Rolle der Tastatur, die vom Therapeut bedient
wird. Entsprechend der Arbeitskapazität und der vorhandenen Software wird der
eigentliche Veränderungs- bzw. in unserem Fall der Therapieprozess, vom
Innenleben des Computers bzw. des Patienten geleistet. Wir können uns diesen Sachverhalt mit dem Bild eines sich selbst regelnden
Systems vorstellen, das nur indirekt beeinflusst werden kann. Die
Muskelfunktionstherapie behandelt nicht mechanisch, sondern im wesentlichen mit
Zeichen / Informationen; sie arbeitet indirekt an den Muskelfühlern - die
Schaltzentralen des Patienten (Gehirn, ZNS) deuten den Fingerdruck des
Therapeuten - entsprechend den eigenen Regelmechanismen kann der Patient
reagieren, er kann eigene Bewegungsprogramme wieder-aktivieren - der Patient
behandelt sich selber!
Autor:
Kurt Mosetter, Entwickler der Myoreflextherapie®,
Konstanz, im August 2007 (hier veröffentlicht).
Quelle
Fotos und Zeichnungen: Eigentum von Kurt Mosetter.
Über
den Autor
Kurt Mosetter ist Arzt für Allgemeinmedizin mit
eigener Praxis in Konstanz. Er entwickelte aus der konstruktiven Begegnung der
Hochschulmedizin mit der Erfahrungsmedizin heraus die Myoreflextherapie und
führt seit Jahren gemeinsam mit seinem Team regelmäßig Seminare für Fachleute
und Laien über seine Therapieform und die KiD-Übungen
(Kraft in Dehnung) und deren praktische Anwendung durch. Veranstaltungs- und
Ausbildungshinweise sowie Adressen von Therapeuten, die die Myoreflextherapie
anwenden, finden Sie auf Kurt Mosetters Website www.myoreflex.de.
Vesalius GmbH / R. Mosetter
Obere Laube 44
78462 Konstanz
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Kraft in der Dehnung
-
Ein
Übungsbuch für zuhause
Traumata und
Dauerkränkungen hinterlassen nicht nur Wunden in der Seele, sie bringen auch
unseren Körper aus dem Lot - in massiven Muskelanspannungen, chronischen
Muskelschmerzen, ja eingeschränkter Freiheit der Bewegung. Dieses Praxisbuch
zeigt in einfachen und sanften Übungen für zu Hause, wie die Langzeitfolgen von
traumatischen Erfahrungen, von chronischer Dauerbelastung und Stress behoben
werden können. Durch die erstmals für dieses Buch entwickelten und auch in
Abbildungen anschaulich dargestellten Übungen und die gezielte Behandlung von
Muskelansätzen durch Druckpunktstimulation gelingt es, erhöhte Daueranspannungen
zu beheben, Schmerzentlastung herbeizuführen und das körperliche und seelische
Befinden auch langfristig entscheidend zu verbessern.
Autoren: Kurt Mosetter / Reiner
Mosetter
Fotoquelle:
alle Fotos und Zeichnungen sind Eigentum der Autoren
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